Wandel ja, aber wie?

„Früher dachte ich, dass die größten Umweltprobleme der Verlust der Artenvielfalt, der Kollaps der Ökosysteme und der Klimawandel wären. Ich dachte, 30 Jahre gute Wissenschaft könnten diese Probleme angehen. Ich habe mich geirrt.

Die größten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit, und um mit ihnen fertig zu werden, brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel.

Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie man das macht.“

Gus Speth

Für und beide bedeutet das ganz klar: Wir müssen unsere Welt mit anderen Augen sehen lernen. Mit anderen Worten: Wir sollten das, was wir für wirklich halten, überdenken. Wir brauchen Wissen und Bewusstheit, um die Kräfte zu erkennen, die uns handeln lassen.

Darüber schreiben wir hier. Einen Morpheus-Dialog.

Morpheus-Dialog

Die Geschichte ist weithin bekannt: Eines Nachts träumte dem Zhuang Zhou, er sei ein Schmetterling, der mit sorgloser Leichtigkeit umherflog. Der Traum war so real, dass er, als er erwachte, sich fragte, ob es Zhunag Zhou war, der geträumt hatte, er sei ein Schmetterling, oder ob er wirklich ein Schmetterling war, der träumte, er sei Zhuang Zhou. „Morpheus-Dialog“ weiterlesen

Sprache

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ So hat es Ludwig Wittgenstein in seiner Logisch-Philosophischen Abhandlung formuliert. Niels Bohr, ein renommierter, philosophierender Quantenphysiker, sah das ebenso und ergänzte, man könne die Unzulänglichkeit von Sprache überwinden, so wie man mit unsauberem Wasser und einem angeschmutzten Geschirrtuch einen sauberen Teller hinbekomme.

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Intelligenz und Bewusstheit

Wenn wir uns den kunstvollen Flug eines Adlers anschauen oder das klimatechnische Wunderwerk eines Termitenbaues, dann fragt man sich schon, wie so mit relativ wenig Gehirn ausgestattete Tiere zu solchen Intelligenzleistungen fähig sind. Intelligenz ist also nicht notwendig eine Frage der Gehirngröße, und umgekehrt kann man von einem großen Gehirn nicht unbedingt auf hohe Intelligenz schließen.

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Weltsichten

Üblich ist, dass ich in meinem Weltbild wie in einer (Seifen-) Blase lebe und aus dieser Blase heraus die Welt wahrnehme, einer Blase, die sich manchmal mit anderen (Seifen-)Blasen verbindet, sich gegen wieder andere jedoch abgrenzt. Üblich ist auch, dass ich mir meiner (Seifen-)Blase nicht bewusst bin und mein Weltbild deshalb nicht hinterfrage. Und dass ich nicht weiß, was ich nicht weiß. (Vielleicht sind Soaps ja deshalb so beliebt.)

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Fraktal

Benoît Mandelbrot hat eine Feststellung gemacht, die weit über die Mathematik hinaus Bedeutung hat. Er hat entdeckt, dass viele „große“ Dinge oder Erscheinungen keine eigene, für sich existierende Gestalt haben, sondern eine, die sich tatsächlich aus der Vielfalt und Duplizität eines einzelnen Fraktals ergibt.

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